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 „Ich bin eine Kämpferin.“

Frauenbilder der Niki de Saint Phalle

Am 02.03.2017 besuchten wir die Ausstellung „Ich bin eine Kämpferin.“ von Niki de Saint Phalle,

im Ostwallmuseum des Dortmunder U’s. In einer Führung durch die Ausstellung wurde uns das Lebenswerk der

Niki de Saint Phalle näher gebracht. Niki de Saint Phalle ist in Amerika geboren, zog jedoch in sehr jungen Jahre nach

Frankreich, um dort Künstlerin zu werden. Sie heiratete im jungen Alter von 18 und bekam 1951 und 1955 ihre

Kinder Laura und Philip.

1953 malte sie ihre ersten Gemälde, es dauerte jedoch bis zum Jahre 1956, bis sie durch ihre „Schießbilder“ Aufmerksamkeit erlangte. Diese waren in Gips eingeschlossene Farbbeutel, auf die sie mit ihrer Waffe schoss.

Damals sorgte das für Aufruhr in der Männerwelt, da es nicht üblich war, dass Frauen Zugang zu Schusswaffen hatten.

Niki de Saint Phalle setzte sich mit ihrer Kunst sehr für Frauenrechte ein, vor allem ihre Nanas, welche die verschiedensten Formen und Farben hatten, jedoch alle das weibliche Geschlecht darstellten, waren ein großes Symbol dafür.

Die Kunst war für Niki, welche mit elf von ihrem Vater missbraucht wurde, eine Art von Therapie, weshalb ihre Werke viel über ihr Leben und ihre Emotionswelt aussagen.

Nach der Führung durch die Ausstellung hatten wir die freie Wahl, eine der verschiedenen Nanas abzuzeichnen, die wir anschließend in einem Workshop modellieren durften.

Da wir alle unterschiedlich gezeichnet haben, sah jede unserer Figuren einzigartig aus – diese Individualität wurde schlussendlich noch dadurch verstärkt, dass alle im nächsten Unterricht ihre Nanas kreativ angemalt haben.

Alles in allem haben wir an diesem Tag eine Erfahrung gemacht, die uns alle bereichert hat.